Amateurfunkpeilen

Manche sagen auch "Fuchsjagd" dazu. Auf jeden Fall gehört diese Spielart zum sportlichen Teil des Amateurfunks. Die Funker flitzen dabei durch Wald und Feld mit tragbaren Empfängern und Peilantennen und suchen kleine Sender, die andere zuvor versteckt haben. Die keinen Sender funken auf gleicher Frequenz abwechselnd, zeitgesteuert und geben in der Regel ihre Telegrafie-Kennung: MOE, MOI, MOS, ...

Jeder Sender ist alle fünf Minuten immer nur für eine Minute hörbar und damit peilbar. Auf dem 80-m-Band kann man fast immer im gesamten Gelände die Sender genau anpeilen. Fehlpeilungen können in der Nähe von Zäunen, Brücken, Oberleitungen oder anderen großen Gegenständen aus Metall auftreten.

Harte Burschen peilen auch auf UKW. Im einfachsten Fall versteckt sich jemand im Gebüsch, auf dem Hochsitz oder in der Waldgaststätte mit seinem 2m-FM-Handfunkgerät und meldet sich von Zeit zu Zeit. Die Anderen müssen suchen. 2-m-Peilen ist oft schwieriger, da es zu elektromagnetischen Reflexionen im Gelände kommen kann, z. B. an Berghängen.

Geräte und Antennen vor allem für 80m lassen sich selbst bauen. Auch Dämpfungsglieder und Peilantennen für UKW-Handfunkgeräte.

Für die Ausrichtung eines Wettbewerbs gelten zahlreiche Regeln. Die Funkamateure jagen Füchse nur aus Jux und Dollerei. Die Regeln werden stark vereinfacht. Hauptsache, es macht Spaß. Gemeinsam an der frischen Luft. Bewegung und Gemütlichkeit. Mehr muss gar nicht sein.

 Wäre das mal wieder eine Idee?