Per Eintrittskarte durch die Galaxis

Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2019. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs "Funkamateure", das mit seiner starken Besatzung bereits sechs Jahre unterwegs ist, um fremde Galaxien zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringen die Funkamateure in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. - So ähnlich beginnt die Fernseh-Serie „Raumschiff Enterprise“. Und so ähnlich erleben die Funkamateure den Neujahrstag 2019.

Rico ist einer von uns. DL9RJ. Er ist unser Reiseleiter. Er fährt den hochtechnischen Projektor im Planetarium, und wir fahren mit. Erstmal orientieren wir uns am Sternenhimmel, erkennen Sternzeichen und lernen die riesigen Entfernungen einzuschätzen. Wir treffen die Planeten auf ihrer Bahn um unsere Sonne. Wir verlassen das Sonnensystem und durchqueren die Milchstraße. 100.000 Lichtjahre machen wir in einer Minute.  

Von dort außen betrachtet erkennen wir, welche winzige Zufallserscheinung wir doch sind. Wir fliegen noch weiter, Sterne entstehen, Sterne sterben. Auch im All ist nichts zeitlos. Raum und Zeit nehmen Formen an, die für uns nur schwer denkbar sind. Ein Glück, dass schwarze Löcher so weit weg sind. - Rico landet wieder auf der Erde, und beim Verlassen des Planetariums scheint uns unsere Sonne ins Gesicht. Nach einer eindrucksvollen Reise: Willkommen daheim. 

Reisen macht hungrig. Und so lassen wir den gemeinsamen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen ausklingen.

Wer verständliche Lektüre zum Thema sucht, dem empfehlen wir unter Anderem:

 

Ulrich Walter:
Im schwarzen Loch ist der Teufel los
München 2016  -  ISBN 978-3-8312-0435-9

 

Ulrich Walter ist Physiker, Professor an der TU München und Astronaut. Er schreibt verständlich und unterhaltsam. Dabei klärt er die Fragen:
Wie warm ist es im Weltraum?
Sind schwarze Löcher wirklich schwarz?
Warum altern Raumfahrer weniger schnell?
Und wie würde eine Alien-Invasion tatsächlich ablaufen?

 

Viel Spaß beim Schmökern!