1. Mai

Fritzlarer Ederauen. Gutes Wetter, grüne Natur. In manchen Bäumen hängen merkwürdige Gebilde: Sende-Antennen für den Funkspaß am 1. Mai. Die Funkamateure nutzen den freien Tag und das schöne Wetter für eine gemütliche Fuchsjagd. Such-Spiele sind alt, pädagogisch wertvoll und bei Kindern sehr beliebt. Versteckt sind Menschen, Geocaches und Ostereier. Oder wie heute: kleine Sender (Füchse) mit Antennen.  

Vier Füchse im 80m-Band. Sie senden abwechselnd ihr MOE, MOI, MOS und MOH auf 3589 kHz. Antennen und Gegengewichte. Harry und Bernd haben ihre Räder mitgebracht und verstecken die kleinen Sender im Gelände. Gaby empfängt derweil die ankommenden Fuchsjäger.

Am Parkplatz probiert Thomas den Peilempfänger aus. Wer dafür zur Sicherheit nochmal die Maxwellschen Gleichungen durchgehen möchte, wirft sich an Dirks Brust. Robert verschafft Heinz den den Durchblick und Charly hat neue Zähne.

Und dann gehts los. Sigrid kontrolliert die Aussendungen der Füchse. Einer ist am See versteckt, einer an der Bahnstrecke, einer im Wäldchen und der letzte im Biergarten. Nach zwei Stunden sind alle am Ziel und können was Leckeres bestellen. Keiner verletzt, keiner verloren.

Im Biergarten tauschen wir unsere Erlebnisse aus. Jetzt wissen wir, dass

  • eine Peilantenne schielen kann und wir nächstes Mal die Möglichkeit der Probepeilung am Start besser nutzen.
  • Gegenstände aus Metall die Peilrichtung verfälschen. An Zäunen, Eisenbahnschienen, Gittermasten und Leitplanken kann man nicht gut peilen.
  • peilen besser ist als einer Vermutung nachzugehen.
  • Fuchsjagd riesigen Spaß macht und wir nächstes Mal wieder dabei sind.