Wok Challenge

"Das springt dann. Das mach dann Zipff, und alles ist gut." - Ralf und Robert im Fachgespräch. Es geht um den neuen Satelliten, den geostationären "Quatar Oscar 100". Empfangen geht ja zunächst ganz einfach über das Web-SDR des British Amateur Television Clubs https://eshail.batc.org.uk/nb/. Und heute wollen sie mal den Sender anwerfen.

Roberts Bodenfunkstelle. Der Tisch sieht so ähnlich aus wie der von Otto Hahn mit der ersten Kernspaltung. Der Antennen-Rechen liegt im Fenster. So grob in Richtung Satellit.

Yaesu FT-857. Der Trasceiver sendet auf 70 cm. Dahinter Dämpfungsglieder. Der Up-Konverter (BU500) bringt die ca. 430 MHz auf die erforderlichen 2.400,050 - 2.400,300 MHz bei ca. 200 -300 mW Output. Dann gehts in eine WiFi-PA. Die bringt dann ca. 8 Watt auf die Leitung zur Antenne. Das ist eine 13-Element-WiFi-Yagi. Ungefähr so eine.

 Jetzt kommt die Morsetaste dran. Satellitenfunk und Morsen? Passt das zusammen? Ja klar, denn wir wissen noch nicht, wie stark das Signal da oben in 36.000 km Höhe ankommt. Und Morsen geht immer. Das haben wir gelernt. Tatsächlich. Unsere Zeichen sind gut zu hören. Noch ein bisschen unstabil und verrauscht, aber es geht.

Klar wollen wir unsere Feldstärke noch verbessern da oben. Dazu brauchen wir einen Parabolspiegel. Am besten eine große SAT-Schüssel. Aber wir wollen weder die Gegend noch unser Haus verschandeln und sinnen eher auf eine kleine Antenne. Freunde haben schon mal experimentiert mit Schaumlöffeln, Nudelsieben und Schutzgehäusen von Ventilatoren. Mal sehen, was wir in der Küchenabteilung so alles finden. Vielleicht nehmen wir einen Wok.