2016

Dortmunder Amateurfunk-Treffen

Jörg, DK3LE, (Mitte) verkauft und verschenkt
Jörg, DK3LE, (Mitte) verkauft und verschenkt

3. Dezember 2016. Zum Jahresende treffen sich die Funkamateure in Dortmund. Funkgeräte, Flohmarkt, fröhliches Wiedersehen. Viele nette Menschen sind da. Aus der Heimat aber auch weit angereiste. Wir finden freie Sitzplätze, die müden Beine freuen sich. In der Amateurfunk-Halle ist weniger los als letztes Mal. So kommt es uns jedenfalls vor. Einige Lücken in unseren Bastelkisten können wir wieder schließen, aber auch das Angebot ist gefühlt kleiner als letztes Mal. Was uns auch auffiel: Immer weniger Besucher tragen ein Rufzeichen-/Namenschild. Wir rätseln, woran das liegen mag?

 

Advent

Nur noch ein paar Tage bis Weihnachten. Jetzt ist Zeit zurückzublicken auf das vergangene Jahr. Es war ein Jahr voller schöner Erlebnisse beim Basteln, beim Funken, bei SOTA-Unternehmungen und Fielddays, bei Wanderungen und Fahrten von Kassel bis Dayton, von Baunatal bis Bad Münstereifel. Erlebnisse mit guten Freunden und in netter Gesellschaft. So wird Amateurfunk lebendig. Und so wünschen wir uns das. - So lässt sich die Stimmung beim traditionellen Gänseessen der Funkamateure zusammenfassen: Auf vergangene Abenteuer zurückblicken und gleichzeitig Ideen sammeln für neue. Wohlfühlatmosphäre. Viele schöne Bilder, eine gute Küche und wieder neue Mitglieder. Wir wünschen allen eine gute Adventszeit und treffen uns am 1. Januar zum traditionellen Neujahrs-Spaziergang.

Morsegarage

Wer hats erfunden? - Es kam aus der Schweiz und lag im Briefkasten:  Ein Päckchen mit einer Morsegarage. 312 Gramm, 5,5 cm dick und 2,4 cm hoch. Drei Gummifüße und einen gefrästen Schlitz, der die Pico-Paddles von PalmRadio genau aufnehmen kann. Sie fahren ein wie in eine Garage. Da wackelt nichts mehr. Wir kennen ja die kleinen Tasten und wir lieben sie. Die kleine Bulldog mit Büroklammer und Hosenknöpfen und von Palm die Minis und Picos mit Einzel- oder Doppelhebel. Vor allem wenn es hinaus geht ins Grüne. Dann will niemand schwere Morsetasten schleppen. Leichte Tasten haben jedoch keine gute Standfestigkeit. Auch das wissen wir. Doch jetzt gibt es ja die Garage. Klein und leicht für Wald und Wiese oder schwer und standfest für den Stationstisch. Zwar kein vollkommener Ersatz für eine gute schwere Morsetaste aber eine wirklich tolle Idee. Danke Anton.

UKW-Relais in 36.000 km Höhe

Rechts wird das das LNB angeschlossen, links der PC. Fertig. Ein USB-Stick ist der Kern unseres SAT-Receivers.  Ein SDR mit besonderer Frequenz-Stabilität. Wir lauschen bei ca. 10,5 GHz. Senden müssen wir auf 2,4 GHz. Acht Watt sollten ausreichen und eine Helix-Antenne für den Frequenzbereich lässt sich gut basteln. 90 SSB-Kanäle werden verfügbar sein. Die Funkamateure sind gespannt. Gegen Mitte 2017 soll der Satellit starten AMSAT P4-A. Erstmals soll dann ein geostationärer Satellit für uns bereit stehen. Antennen-Nachführung wird unnötig und Frequenzverschiebungen durch den Dopplereffekt gibt es nicht mehr. Das macht SAT-Funk viel einfacher als bisher. Außerdem deckt der Satellit ca. ein Drittel der Erdoberfläche ab, weil er so hoch "steht".

Karl-Heinz (DG3FCB) kennt sich aus. Seit vielen Jahren ist er Mitglied der AMSAT-DL und hat in seiner Tätigkeit an der Uni Marburg bereits Komponenten für Satelliten konstruiert und gebaut. Er kennt die Entwicklung und informiert uns über den neuesten Stand. Wir haben Feuer gefangen und wollen vorbereitet sein, wenn es dann losgeht.  Mehr_>>

 

Der weiße Riese

Dr. Junkes freut sich über unser Interesse
Dr. Junkes freut sich über unser Interesse

Radioteleskop Effelsberg. Wir sind mit Dr. Junkes verabredet. Er hat uns eingeladen. Er ist Radio-Astronom und heute auf den Besuch von Funkamateuren vorbereitet. Es geht um Entfernungen im Weltraum, um Feldstärken und Quellen der Radiostahlung, um typische Frequenzen und ihre Verschiebungen durch den Dopplereffekt. Außerdem erfahren wir von unangenehmen Störstrahlungen und wie man versucht, die Messungen davor zu schützen. Mehr_>>

 

Von der Amplidyne bis zum Gabelkopf

Im Vortragsraum. Stehend: Elke (DK1FE) und Ludwig (DK5KE)
Im Vortragsraum. Stehend: Elke (DK1FE) und Ludwig (DK5KE)

Astropeiler Stockert. 15.10.2016 Besuch bei Freunden. Elke, Thomas und Ludwig erwarten uns. Ein herzlicher Empfang. Wir treffen uns im kegelförmigen Unterbau der Antenne und bekommen zu Beginn eine Übersicht. Unsere Gastgeber gehören zum Verein "Astropeiler Stockert". Der hat sich zum Ziel gesetzt, die Radiosternwarte nach langer Vernachlässigung wieder aufzuarbeiten und als offenen Lehr- und Lernort für alle an Astronomie, Physik, Technik und Naturwissenschaft Interessierten zu betreiben. Sie haben die Steuerungstechnik der Anlage renoviert und begonnen, wieder wissenschaftliche Messungen durchzuführen.   Mehr_>>

 

SOTA-Seminar

8. Oktober 2016, 10 Uhr. Der Seminarraum hat sich gefüllt. Es duftet nach Kaffee. Es wird gefachsimpelt. Überall Kisten, Kartons, Zelte. Wir steigen über Schlaf- und Rucksäcke. Auf den Tischen: Funkgeräte und Antennen. Alles klein, leicht und schnell einsatzbereit. Emil weiß, wovon er redet: Von Wind und Wetter, von Schuhen und Schlafsäcken, von Akkus und Antennen, von Sendeleistung, Software und Sitzgelegenheiten. Vieles lässt sich gleich ausprobieren. Gemeinsames Mittagessen, und dann gehts auf den Berg. SOTA-Betrieb vom Eichelsberg (DM/HE-128). Die kürzeste Wegstrecke ist immer auch die steilste. Oben dann: Mast und Antenne, Transceiver und Tablet-PC. Und los gehts im Contest-Stil.  Mit Tempo 36 WpM kommen im Nu über 20 QSOs ins Log. Das macht großen Spaß.      Mehr_>> 

Bad Münstereifel

Durch das Tor betreten wir eine mittelalterliche Stadt mit Burg und hoher Stadtmauer. Wir schlendern durch die romantische Fußgängerzone mit ihren schmalen Gassen und genießen den historischen Stadtkern. Im engen Tal der Erft drängen sich viele, teilweise Jahrhunderte alte Häuser. Schön anzusehen und gut restauriert. Darin eine erstaunliche gastronomische Vielfalt, aber auch attraktive Freizeit- und Kulturangebote. Am Rathaus steht der Pranger. Leer. - Wir probieren die Cafés aus und gehen ein bisschen einkaufen. Viele kleine Läden, perfekt in das historische Stadtbild eingepasst, bieten Modeartikel an. Günstige Outletpreise.  Wir bewundern das gelungene Stadt-Marketing mit dem offenbar erfolgreichen Zusammenspiel von Tourismus und Kultur, Wohnen und Leben, Wirtschaft und Handel. Auch wenn es keine Läden für elektronische Bauteile und Amateurfunkkram gibt. Uns gefällt es ins Bad Münstereifel. Chic, Charme, Shopping.

Exkursion in die Eifel

DF7FX am Astropeiler Stockert - Antenne mit Aussicht
DF7FX am Astropeiler Stockert - Antenne mit Aussicht

Es gibt viele Gründe, die Eifel zu besuchen. Für die Funkamateure sind das diesmal hauptsächlich die großen Antennen. Bad Münstereifel liegt da mittendrin. Und nicht weit von seinem historischen Ortskern das Hotel Steinsmühle, idealer Ausgangspunkt für Unternehmungen im Ort und für Touren zu den Weltraumteleskopen. Im Hotel  quartieren wir uns am dritten Oktober-Wochenende ein. Freundliche Atmosphäre und Familienbetrieb. Wir können es empfehlen. Speisekarte von Oktoberfest bis Gourmet. Wir beginnen unsere Exkursion mit einem festlichen Abendessen bei Kerzenschein. Und nach ruhiger Nacht und gutem Frühstück soll unser Abenteuer beginnen. Wir wollen Bad Münstereifel kennenlernen, Freunde treffen am Astropeiler Stockert und einen echten Radio-Astronomen, mit dem wir an der Riesenantenne in Effelsberg verabredet sind.

Funkamateure auf Platz eins

Zwei erste Plätze. Einen für Sigrid, DL2FAZ und einen für Harry, DF7FX. Das ist die Bilanz derzeit für SOTA Deutsche Mittelgebirge 2016. Die beiden sind unermüdlich und fast jeden Tag unterwegs. Ende September haben sie schon 139 Berge erklettert und von dort gefunkt. Wer die Sommerbedingungen der Kurzwelle kennt, weiß, dass es gar nicht einfach ist, tagsüber genügend Funkpartner zu finden. Erst recht nicht mit kleiner Leistung und kleiner Antenne. Im Umkreis von 200 km um Baunatal sind ihnen die Berge schon ausgegangen. Da haben sie bereits alles abgeklappert. Daher: drei Wochen lang im Herbst funken von den SOTA-Gipfeln im Schwarzwald. Da gibts reichlich Tausender und das fährt Punkte ein. Allerdings braucht man auch eine gute Kondition. Und die haben sie. Wir wünschen den beiden, dass das lange so bleibt und freuen uns mit ihnen über den schönen Erfolg.

 

 

Wurmberg im Harz DM/NS-001

DL5FCE/P  2m SSB
DL5FCE/P 2m SSB

971 m hoch ist er und damit der höchste Berg in Niedersachsen. Warmes Wetter, Sonnenschein und gute Sicht. Die Funkamateure haben ihren Kram am 3.9. dabei. Für Kurzwelle und UKW. Antennen werden an den Gestellen der ehemaligen Sprungschanze montiert, Geräte und Akkus werden angeschlossen. In kurzer Zeit kommen viele europäische Stationen ins Log. Wir wechseln uns ab. Um 16 Uhr beginnt der UWK-Contest. Viele Contester freuen sich, dass wir ihnen vom Wurmberg ein Pünktchen geben. Viel Spaß und gute Laune.   Fotos_>>

Fünf-Sterne-Fieldday

Werner, DL4ISX: Organisationstalent und "Herr der Pfannen"
Werner, DL4ISX: Organisationstalent und "Herr der Pfannen"

Von der Zeltheizung bis zur Antennenfarm, von der Gyrospfanne bis zum Dixiklo. Luxus-Fieldday auf dem Eisenberg. Ein Knüller. Die "Radio Amateure Eisenberg" haben alles organsisiert und eingeladen. Kein Wunder, dass so viele kommen und das dritte Wochenende im August dort verbringen mit Funken, Gucken, Ausprobieren und guten Gesprächen. Derweilen halten mehr als 30 Funker die Station warm. Tag und Nacht. Ein Plan mit Doppelschichten regelt den Funkverkehr. Im Funkzelt laufen drei Stationen parallel: Auf Kurzwelle kommen schon in der ersten Nacht alle Kontinente ins Log, für UKW ist der Standort genial, genauso für ATV. Freie Sicht zur Wasserkuppe und zum Inselsberg. Das Beste aber: Funkamateure verschiedener Funker-Vereine treffen sich zur Geselligkeit und haben Spaß am gemeinsamen Hobby.  Mehr_>>

Ferienzeit: Besuch bei den Bartenwetzern

Bei bestem Wetter geht es an der Fulda entlang. Funkamateure auf Fahrrädern. Von Guntershausen nach Melsungen und zurück. Über 2 Meter FM kündigen sich weitere Mitmacher an. Klar gibts auch mal eine Panne. Die Gruppe ist über Funk schnell informiert, wartet und hilft. In Melsungen ist dann eine Stärkung fällig. Mitten in der schönen Fachwerkstatt finden wir ein passendes Restaurant. Anschließend Fototermin an der Bartenwetzerbrücke. Viele Melsunger lebten früher vom Holzschlagen. Bevor sie in den Wald zogen wurde die Barte der Axt an der Brückenmauer geschärft. Noch heute kann man dort tiefe Rillen in den Mauersteinen sehen. Und die Melsunger nennen sich selbst Bartenwetzer. Einen von ihnen haben wir getroffen (s. Foto).  Er war begeistert von unseren FM-Funkgeräten. So etwas wäre damals im Wald beim Holzfällen eine echte Hilfe gewesen. Unsere Geräte funken auch da, wo kein Mobilfunknetz mehr geht. Sie funktionieren auch ohne Internet und haben eine erstaunliche Reichweite. Die Akkus halten mühelos den ganzen Tag. Am späten Nachmittag verabschieden wir uns in Edermünde. 40 Kilometer sind wir heute gemeinsam gefahren. Ein Riesenspaß. Jetzt müssen wir erstmal unsere Sitzfläche pflegen dann wollen wir aber gleich neue Pläne machen. 

Ferienzeit: Norddeich Radio

Mustapha DL1 BDF und Thomas DO9TR
Mustapha DL1 BDF und Thomas DO9TR

Empfangsstelle Utlandshörn. Gleich hinter dem Deich. Wo einst die Küstenfunkstelle Norddeich-Radio Kontakt hielt mit den Schiffen weltweit, da ist heute ein kleines Museum, das an diese Technik erinnert. Die Kurzwelle hat ausgedient. Mustapha, DL1BDF, gehört zum Verein "Norddeich Radio", und der betreibt das Museum, hält Geräte und den letzten Antennenmast in Betrieb. Thomas, DO9TR, verbringt seine Ferien dort an der Nordsee und berichtet von seinem Besuch in der ehemaligen Funkstelle DAN.  Mehr_>>

 

 

Ferienzeit: SOTA

DL2FAZ, DF7FX, Sigrid und Harry. SOTA auf dem Brocken im Harz DM/SA-001. Ein Tausender. Die beiden sind fit. Sie wandern hoch und schleppen das Funkzeug nach oben. 8 km eine Strecke und dabei waren 600 Höhenmeter zu überwinden. - Die Anreise mit dem Auto war beschwerlich. Ein Feriensamstag mit vielen Staus. Wenn alle fahren, fährt keiner mehr. Die beiden gehören inzwischen zu den besten SOTA-Funkern in DL. Wir wünschen Ihnen Glück und noch viele Bergpunkte.

 

Contest am Badesee

Der Ort ist neu. Die Stockelache bei Borken ist ein beliebter Badesee. Herrlicher Sonnenschein  lädt zum CW-Fieldday ein, und viele Funkamateure kommen mit ihren Familien. Die Kleinen sind schnell auf dem Spielplatz. Die Großen sitzen am See, grillen, trinken gemeinsam Kaffee und bauen auf. Die neue SOTA-Antenne kann ausprobiert werden. Die Bedingungen sind gut und unser QRP-Signal ist sogar in Amerika zu hören.

Mittags meldet sich Bernd aus dem Urlaub in Dänemark. Es bleibt nicht viel Zeit mit ihm noch länger zu funken. Wir sind im Contest. Wir wollen niemanden warten lassen. Beim Funken wechseln wir uns ab. Jede(r) kommt dran und probiert mal aus, wie das so geht. Nach kurzer Übung läuft es. Jürgen und Harry helfen beim Zuhören und an der Station. Alles läuft im Akkubetrieb. Stundenlang. Selbst bei kleiner Sendeleistung kommen immer mehr Verbindungen ins Logbuch. Am Nachmittag bricht ein Gewitter los. Es bleibt nicht viel Zeit. Innerhalb von Minuten muss alles abgebaut sein. Wir suchen Schutz in der kleinen Hütte. Blitze schlagen in der Nähe ein. Es schüttet und stürmt. Kaffee und Kuchen lassen wir uns dennoch schmecken und kommen trotz Unwetter noch trocken nach Hause.  Mehr_>>

 

Open Air: 2m FM

Funkamateure auf der Karlswiese in Kassel. Endlich Sommerferien. Funken, feiern, Freunde treffen. Bei solchen Menschenmengen ist das Handynetz oft überlastet. Über UKW-FM können wir uns verabreden. Das Staatsorchester unterhält mit Stücken von Mendelssohn bis "Star Wars". Wir erleben eine Schweigeminute wegen der Terror-Opfer der letzen Tage. Sehr eindrucksvoll! -  Die Orangerie wird farbig beleuchtet. Wunderbare Kulisse. Die Gastronomie stimmt, es ist warm und trocken. Großes Finale mit Knalleffekt: Das Feuerwerk passt genau zur Musik.

Høgebjerg

Ganze 81 Meter hoch. Der höchste Gipfel auf der dänischen Insel Als. Von oben hat man eine fantastische Aussicht über den kleinen Belt auf die Insel Fynen. Gaby (DK7FL) und Bernd (DK1DU) treffen hier am ersten Juni-Dienstag bei ihrer Wanderung zufällig auf die Inselfunker. Die bereiten sich vor auf vier Stunden NAC-Contest. Von 19 bis 23 Uhr. Dann wird wieder abgebaut und mitten in der Nacht heimgefahren. Das machen sie jeden Monat, erklärt Kresten (OZ1ALF). Ihr Clubrufzeichen OZ1ALS ist weithin bekannt. Vier Stunden sind schnell um. Da muss alles passen. Drei Antennen: eine zeigt nach Schweden, eine ins Ruhrgebiet und eine dritte nach England. Video_>>. Und wenn sie mal die Morsetaste vergessen haben, dann hilft dänische Gelassenheit_>>.

Bastelprojekt: Antennenanalyser

Harry (DF7FX), Pascal, Thomas (DO9TR), Robert (DL5FCE)
Harry (DF7FX), Pascal, Thomas (DO9TR), Robert (DL5FCE)

Das wäre was. Moderne Messgeräte messen dynamisch und bilden ein ganzes Spektrum ab. Sowas kann man kaufen oder auch selbst bauen. Funkamateure sind Selbstbauer. Also los. Was brauchen wir? Ein paar Widerstände, Kondensatoren, zwei Germaniumdioden und ein Arduino liegen noch in der Bastelkiste. Aus China bestellen wir einen Beutel voller DDS-VFO-Platinen. Thomas organisiert das alles. Es fehlt nichts. Im Vereinshaus glühen die Lötkolben. Funker, die den Weg zum Selbstbau bisher noch nicht gefunden haben, starten durch. Gemeinsam gehts einfach besser. Wissen und Können weitergeben. Das ist Sache der Funkamateure.  Mehr_>>

 

Radio Amateur Callbook

Unser Stand in Dayton. Nein, wir verkaufen keine Bücher. Das war einmal. Heute gibts Rufzeichen und Adressen auf CD und USB-Stick. Mitglieder des Vereins Funkamateure kümmern sich um diesen weltweit gefragten Service. Thomas (DB3ZX), Heinz (DK4EI) und Edgar (DF2FB) u.a. sind die Macher. Das Callbook wird ständig überarbeitet und erscheint zweimal im Jahr. Immer Mitte Mai und Ende November. In vier Sprachen: Englisch, Spanisch, Französich und Deutsch. 1.600.000 Rufzeichen stehen da drin und über 60.000 E-Mail-Adressen.  Mehr_>>

 

Thomas DO9TR

Mit 14 hat er begonnen sich mit Amateurfunk zu befassen. An der Albert-Schweitzer-Schule wie viele junge Funker (kleines Bild, der Kleine in der Mitte). Dann erstmal Studium, Berufsausbildung und eine eigene Familie. Jetzt ist Thomas 30, hat sein altes Hobby wieder aufgeweckt und sich bei den Funkamateuren fit gemacht für die Prüfung. Von Beginn an schlägt sein Herz für die Telegrafie. Ab sofort funkt er als DO9TR. Wir sagen herzlichen Glückwunsch und freuen uns mit ihm.

 

Funkperlen in Nizza

Anton auf der Jagd nach Funkperlen
Anton auf der Jagd nach Funkperlen

Anton jagt seine Funkperlen im Mai an der Côte d'Azur. Er hat seinen FT-857 mitgenommen und eine Antenne am Ferienhaus gespannt. In Nordhessen hat er ein recht gutes Signal damit. F/HB9ASB. Seine Sked-Frequenzen sind: 20:30 Uhr 7017,7 kHz,  21:00 Uhr 7177 kHz (für Freunde, die keine Morsetaste haben) und 21:30 Uhr 3567,89 kHz. Alle Zeiten in Schweizer Uhrzeit. Da kann man ihn gut erwischen. Er freut sich über Funkverbindungen. Wir auch. Mehr >>

 

Funk vom Felsen

Erster Mai 2016. Start an der Burg Hanstein. Bestes Wanderwetter. Die Tour geht über die Teufelskanzel ins Tal nach Lindewerra. Unterwegs kommen einige Geocaches in die Sammlung. Und dann am Felsen: Wir werfen Draht in die Bäume und lassen den nagelneuen mcHF-Transceiver auf das 40m-Band los. Zwölf QSOs kommen ins Log. Innerhalb von kurzer Zeit. Die Rapporte sind gut. Trotz der Behelfsantenne. Wir erreichen sieben verschiedene Länder. Der kleine hat seine Feuertaufe bestanden. Aber wir wissen auch, wo wir nacharbeiten müssen. Auf dem Felsen der Teufelskanzel ist Platz genug. Viele Wanderer interessieren sich für unser Hobby. Das Monogramm auf dem Felsen "ES" soll angeblich von Eduard von Schnitzler sein. Das Häuschen im damaligen Sperrgebiet der Grenze diente den jagdfreudigen Partei-Obersten der DDR als Unterkunft. Wir kehren in die Berghütte ein und wagen dann den steilen Abstieg ins Werratal. Anschließend große Kaffeetafel. Die Fahrer werden zu ihren Autos an der Burg Hanstein zurückgebracht. Ein gelungener Mai-Ausflug.  Mehr >>

Dolomites Radio Club

Meeting in Südtirol. Ralf (DL1EL) hat sich mit Thomas (IW3AMQ) und Kurt (IN3DOV) in Meran verabredet. Die deutschsprachigen Funkamateure sind dort im Dolomites Radio Club (DRC) organisiert. Das klappt ganz prima auch ohne A.R.I.  Der Beitrag ist niedrig und die QSL-Karten kommen über die Schweiz. Südtirol ist eben nicht Italien. - Meran und Bruneck sind mit dem Auto mehr als zwei Stunden auseinander. Im Winter ist das eine abenteuerliche Reise. Manchmal ist es gar nicht möglich sich zu treffen. Trotzdem halten die weit auseinanderliegenden Teile des DRC schon seit fast 50 Jahren fest zusammen. Die Mitglieder des Clubs treffen sich immmer gleichzeitig in Meran und Bruneck. In ihren Clubräumen schalten sie sich mit HamNet, PC, Beamer und Leinwand zusammen. Sie sind Spezialisten für HamNet, digitale Sprachrelais und digitale Betriebsarten. Sie sind auch auf der Kurzwelle zu hören. HamNet ist in Südtirol weit entwickelt, die UKW-Relais darüber miteinander verbunden. Das Ganze heißt "Link Südtirol".  Am 16. und 17. Juli 2016 veranstaltet der Club einen Fieldday  in Tschaufen. Dann hat der DRC seinen 50. Geburtstag.  Ralf weiß jetzt, wo er die Funkamateure in Südtirol treffen kann. Sie werden sich weiter austauschen, die Funkamateure aus Baunatal und die Funkamateure vom Dolomites Radio Club. Gemeinsamkeiten gibt es ja genug! 
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Pascal und das alte Radio

Er ist 14, sein Radio 80. Pascal hat seine Liebe zu einer alten Holzkiste entdeckt. Sie stammt von Omas Dachboden. Er möchte sie gern wieder zum Leben erwecken - die Kiste. Er hat Anschluss bei den Funkamateuren gefunden. Die helfen gern. Mit Ersatzteilen aus eigenen Vorräten, aber auch mit Know-How und entsprechender Anleitung. Erstmal muss er das Gerät öffnen. Ein Mende 198 WL. Ist ein alter Blockkondensator hinfällig? Hat eine der Röhren aufgegeben? Sie heißen RENS 1294, AB 2, AL 4 und im Netzteil ackert eine RGN 1064. Der Wellenschalter krächzt und knistert. Doch alle sind hoffungsfroh. Pascal wird hoffentlich bald Radio hören können auf Lang- und Mittelwelle. Mit warmem Klang.

Funktag in Kassel

DK9FD, DK3VO, DL1EL, DL2ZBO, DL1FAK
DK9FD, DK3VO, DL1EL, DL2ZBO, DL1FAK

Freunde treffen. Da ist der Funktag eine gute Gelegenheit. Zum ersten Mal in Kassel. Firmen, Verlage, Vereine und ein stattlicher Flohmarkt. Alles passt in eine Halle. Allerdings fehlen viele Firmen. Wir können unseren Einkaufszettel nicht ganz abarbeiten. Das ist schade. Difona, DX-Wire, QRP-Shop usw. - wo sind sie geblieben? Na, egal. Wir treffen viele Freunde. Das Wiedersehen ist herzlich. Fotos_>>

Grenzwelle

Auf der Junkerkuppe ist die Grenze. Vor langer Zeit teilte sie Deutschland in zwei Staaten. Klar, die Grenze verlief eigentlich mitten in der Werra. Hier oben auf dem Berg sind wir 5 km im Landesinneren der ehemaligen DDR. In die Sperrzone durfte niemand. Genau hier bauen wir am 16.04.2016 Antennen und Funkgeräte auf und lassen ganz Europa auf Welle 7031 an unserer Aktion teilhaben.  DM/TH-060 = 599 = Wenn Erich das wüsste ...

Telegrafisten treffen sich

Vibroplex Bug - erweitert und umgebaut
Vibroplex Bug - erweitert und umgebaut

Telegrafie wird immer beliebter. Und die Freunde dieser Betriebsart treffen sich jedes Jahr im Hotel Eisenacher Haus in der Rhön. Ein herzliches Wiedersehen. Daneben Wettbewerbe, Vorträge Funkspaß und jede Menge Fachsimpelei. Da sind gemütliche Telegrafisten und High-Speed-Funker. Sie sprechen über neue Entwicklungen und alte Morsetasten. An diesen Tagen (08.04.-10.04.2016) wird die Gaststube zum mechanischen und elektronischen Labor und der Biergarten zum Fieldday-Platz.

 

CQD SOS DE MGY

Replica der Titanic „Guillotine“ Morsetaste, dahinter Oilbreak Key
Replica der Titanic „Guillotine“ Morsetaste, dahinter Oilbreak Key

Mit Funk kann man Leben retten. Vor 104 Jahren macht der Untergang der Titanic der Welt bewusst, welche wichtige Bedeutung der noch junge Funk tatsächlich hatte. Nach dem Unglück wurden alle Funkstellen auf Schiffen angewiesen, rund um die Uhr QRV zu sein. 1906 wurde auf der Berliner Radiokonferenz „SOS“ als Notzeichen festgelegt. Es löste das bis dahin verwendete „CQD“ ab. - Das Foto hat SWL Thomas gemacht. Die schönen Tasten stammen aus seinem Fundus. Er ist bekennender Titanic-Fan und durch die Seenot-Geschichte zu den Funkamateuren gekommen. Sein Herz schlägt eindeutig für die Telegrafie. Bald wird er sein eigenes Rufzeichen haben.

 

First Place for Germany

Am 1. Juli ist kanadischer Nationalfeiertag. Er erinnert an die Bildung Kanadas am 1. Juli 1867. Städte und Gemeinden organisieren Feste an diesem Tag. Feste im Freien mit Paraden, Karneval, Luft- und Marineshows. Der Canada Day Contest für die Funker findet immer an diesem Tag statt. Egal, auf welchen Wochentag er fällt. Bernd hat ca. 90 Verbindungen im Log. Auch auf 40m hat er Canadians erwischt. Einige VE7-Freunde aus British Columbia haben angerufen. Darüber hat er sich besonders gefreut, weil er viele von ihnen persönlich kennt. "Nächstes Jahr mache ich wieder mit.", sagt Bernd, "Hoffentlich sind dann die Bedingungen besser." - Herzlichen Glückwunsch zum ersten Platz!

 

Sonne und Schnee am Brotjacklriegel

Sigrid, DL2FAZ/p SOTA: DM/BM-012
Sigrid, DL2FAZ/p SOTA: DM/BM-012

Von der Donau aus gesehen ist er der erste große Berg im Bayrischen Wald. Der Brotjacklriegel mit seinen 1011 m. Er bringt 10 Punkte auf das SOTA-Konto. Das lohnt sich. Der Berg liegt im Landkreis Freyung-Grafenau und ist ein Wahrzeichen der Region Sonnenwald. Auf dem Brotjacklriegel steht u.a. ein kleinerer Aussichtsturm des Bayerischen Wald-Vereins. Sigrid sitzt davor; Ostern in Sonne und Schnee mit IC-703 und Morsetaste. Anschließend will sie weiter auf den Haidel DM/BM-065, auch ein 10-Punkter. Das ist echter Funk- und Wander-Urlaub.

 

Das gibt Ärger!

Anton hält den Finger drauf. Der vertikale Erdkilometer aus der documenta 6 wird bald 40 Jahre alt. Damals wurde das ein Kilometer tiefe Loch in die Erde gebohrt, und anschließend massive Messingstäbe von 5 cm Durchmesser zu einem Kilometer ineinandergesteckt in die Erde eingelassen. 100 Tage lang stand ein riesiger Bohrturm mitten auf dem Friedrichsplatz. Anton (HB9ASB) hat vor Ostern seine Freunde in Nordhessen besucht und sich dabei das Kunstwerk mal näher angeguckt. Er war begeistert. Nächstes Mal will er Bohrer und Gewindeschneider mitbringen. Eine solche Super-Erde muss er unbedingt mal als Gegengewicht ausprobieren, sagt er. Wir glauben, das geht. Aber wir glauben auch, dass das Ärger gibt.  Mehr_>>

 

Jahreshauptversammlung

Am 22.03.2016 treffen sich die FUNKAMATEURE zur Jahreshauptversammlung. Zu Beginn denken wir gemeinsam an unseren Freund Dieter (DC2FV), der im vergangenen Jahr starb. Danach berichtet der Vorstand, über die wesentlichen Aktionen und Unternehmungen der letzten Zeit. Die Liste ist lang. Kassenwart und Kassenprüfer kommen zu Wort. Der Vorstand wird entlastet. Dann beginnt die kreative Phase: Pläne machen für die kommende Zeit. Ideen, die wir gemeinsam aufgreifen, weiterspinnen und zu Plänen reifen lassen wollen. Wir vertrauen dem Engagement und der Tatkraft unserer Mitglieder und freuen uns schon auf einen lebendigen Amateurfunk. Ein rundum erfolgreicher Abend in Baunatal. Die weiteste Anreise zum Treffen mit 640 km hatten Josiane und Anton (HB9ASB); der mit den Funkperlen_>>.

Freunde treffen in Gießen

Ingo (DH2FFF), Reinhard (DG4FDO) und Ralf (DL1EL)
Ingo (DH2FFF), Reinhard (DG4FDO) und Ralf (DL1EL)

Anfang März treffen sich die Funkamateure in Gießen. Da werden Hände geschüttelt und Pläne gemacht. Sie besuchen Fachvorträge und nehmen viele neue Ideen mit. Vereins-Mitglieder aus Mittelhessen werden begrüßt. Darunter auch Ingo und Reinhard. Gemeinsam mit Ralf begutachen sie ein aus Kupferrohren gelötetes Trage-Gestell für eine portable Funkstation. Stabil ist es ja. Aber auch ein bisschen schwer. Auf dem Flohmarkt ergattern sie mehrere Schnäppchen: Martin einen dicken Drehko und Jörg einen antiken Widerstand. Mehr Fotos_-->

Gießener Anzeiger_-->

 

Handschuhe am Paddle

Wollmütze, Iso-Kissen und dicke Jacke. Die Sonne scheint, aber der Ostwind ist kalt. Bis Ende Februar mussten schnell noch die SOTA-Gipfel abgeklappert werden, die Anfang März ihre Gültigkeit verlieren. Möglichst gleich mehrere an einem Tag. Heute sind der Hinterberg bei Lohne dran und der Hoheberg bei Haddamar. Sigrid (DL2FAZ) ist inzwischen eine gute Telegrafistin und arbeitet sich bei leichtem Frost souverän durchs Pileup. Aber die Finger werden kalt und das ist ganz blöd mit Handschuhen am Paddle. 

 

Canadian YLs

Neomi (XYL von VE7JKZ), Claudia (DF3AO), Rebecca (VA7BEC), Elizabeth (VE7YL), Jeanne (VA7QLT), Margaret (VE7TJF) (v.l.n.r.)
Neomi (XYL von VE7JKZ), Claudia (DF3AO), Rebecca (VA7BEC), Elizabeth (VE7YL), Jeanne (VA7QLT), Margaret (VE7TJF) (v.l.n.r.)

Funkamateure sind kommunikative Globetrotter. Mit ihren Kontakten überwinden sie Meere und Kontinente, Ländergrenzen und Zeitzonen. Und erst recht die Funkamateurinnen. Sie funken miteinander, und sie besuchen sich. Auf ihren Reisen sind Claudia (DF3AO) und Bernd (DL8UI) schon mehrmals in Vancouver gewesen. Nicht nur, um ihren Sohn dort zu besuchen, sondern auch, um die Gelegenheit zu einem besonderen Treffen zu nutzen. Hier steht Claudia im Kreis ihrer Funkfreundinnen an der Westküste von Kanada. Die beiden berichten u.a. von Elizabeth (VE7YL). Sie ist über 90 Jahre alt, hat ihre Lizenz seit 1944 und kann von einer spannenden Funkamateurinnen-Karriere berichten.  Mehr_>>

 

Es ist nicht allein der Funk

In diesen Tagen werden wir FUNKAMATEURE drei Jahre alt. Die Zahl der Mitglieder hat sich inzwischen vervierfacht. Baunatal ist zwar das Zentrum der FUNKAMATEURE, doch die Mitglieder stammen zum Teil von weit her. - Es ist immer etwas los: Jeden Montagabend ist Treff im Vereinshaus und wer Lust hat, kommt. Da ist Basteln, Messen, Funken, Reparieren, Ausbildung auf dem Programm. Natürlich auch Quatschen und Fachsimpeln. -  Klar, gefunkt wird immer und dafür reicht auch die Dachkammer. Aber wir gehen lieber nach draußen. Wir treffen uns auf Fielddays oder Berggipfeln. Wir brauchen die Gemeinschaft von Funkern und deren Familien, wir brauchen persönlichen Kontakt, wir tauschen uns aus und lieben die Möglichkeit, in der persönlichen Begegnung voneinander zu lernen. - Es ist nicht allein der Geruch flüssigen Kolophoniums. Es ist nicht allein der Funk. Es ist die Gemeinschaft, die uns die Freude bringt.   Mehr_>>

 

Versuche alles und behalte das Beste

An den langen Abenden basteln die FUNKAMATEURE an ihrer Magnetic Loop Antenne. Der Prototyp hängt aus RG213 Koaxialkabel an der Wand im Vereinshaus. Sie experimentieren mit Einspeisung und Anpassung. Robert hat einen Antennen Analyser gebaut und mitgebracht. So lässt sich die Antenne sauber messen und keiner muss sich auf sein Bauchgefühl verlassen. Den Analyser mit DDS und Arduino beschreiben wir in einem der nächsten Posts. Versuche alles und behalte das Beste ist die Devise.

 

Hessenklause

Stammtisch im neuen Jahr. Neue Mitglieder sind dabei. Über dreißig Gäste müssen sich im Hinterzimmer arrangieren wie Sardinen in der Dose. In direkter Nachbarschaft eine Gruppe Zecher mit gefühlter Unterhaltungs-Lautstärke eines startenden Düsenjets. Das Wort an alle zu richten, Pläne für das neue Jahr zu besprechen oder gar Beamer und Leinwand aufzustellen ist unmöglich. Das war so nicht geplant. Schade. Das Essen ist ja ganz hervorragend in der Hessenklause. Allerdings scheint die Küche mit der großen Gästezahl ein wenig an ihre Grenzen zu stoßen. Für unsere Treffen am Stammtisch werden wir uns vielleicht nach einer anderen Gaststätte umsehen müssen.

 

Klein, leicht, unsichtbar

Auf der Suche nach der Wunderantenne. Klein leicht und unsichtbar soll sie sein und auf Kurzwelle ein respektables Signal in die Luft bringen. Die FUNKAMATEURE sägen, feilen, schrauben und löten. Manche haben schon Pflaster an den Fingern. Geheime Projekte laufen an. Abflussrohre werden zweckentfremdet Tapeziertische zerlegt und Ringkerne zerteilt. Wie man einen Ringkern auftrennt? Mit dem Glasschneider an gegenüberliegenden Stellen einritzen und dann gegen die Tischkante schlagen. Vorsicht Verletzungsgefahr. Der Kern bricht garantiert. Und zwar weit von der eingeritzen Stelle entfernt. Und wenn man Glück hat, in genau zwei Teile. Sollten weitere Erfolge sichtbar werden, so wollen wir hier darüber berichten. Auch wenn sie nur klein und leicht sind. 

mcHF SDR TRCV

 

Klar haben die Funkamateure auch alte Kisten, mit denen sie in die Luft gehen. Aber sie wissen: die Zukunft gehört Geräten mit modernen Konzepten und die wollen sie sich erarbeiten, verstehen und anwenden. Der Selbstbau solcher Geräte ist spannend. Der Weg ist das Ziel.   Mehr_>>

 

Ein gutes neues Jahr ...

... wünschen wir allen Funkamateuren. 2016 soll ein Jahr werden voller Engagement, Ideen und Tatkraft: Fuchsjagden, SOTA-Aktionen und Funkwettbewerbe, Vorträge, Bastelprojekte, Seminare, Messebesuche. Gemeinsame Veranstaltungen und Geselligkeit auch über Vereinsgrenzen hinweg. So soll Amateurfunk lebendig bleiben und Freude machen. Wir haben das neue Jahr gleich mit einem Spaziergang begonnen an frischer Luft. Am 26.01.2016 um 19 Uhr sehen wir uns dann in der Hessenklause. Am ersten Stammtisch wollen wir nochmal zurückschauen auf die Höhepunkte von 2015 und Pläne machen für das neue Jahr. Den Kalender dafür bekommen wir beim Funkamateur_>>.