Wir treffen uns am 27. November wieder in der Neuen Mühle zum voradventlichen Stammtisch. Das Foto ist aus 2017. Dabei wollen wir die Höhepunkte des vergangenen Funkamateure-Jahres betrachten, einen gemütlichen Abend in netter Gesellschaft genießen und uns dabei Gänsebraten servieren lassen. Wer keine Gänse essen mag, kann was anderes bestellen.
Funkanlagen selbst bauen dürfen - das unterscheidet Funkamateure von Nutzern anderen Funkdienste. Früher ging das gar nicht anders. Da gab es für Funkamateure keine fertigen Geräte. Heute werden elektronische Bauteile immer kleiner und komplexer. Gleichzeitig sind fertige Baugruppen für wenig Geld zum Basteln erhältlich. Das macht den Selbstbau wieder attraktiv.
Bridges On The Air. Es gibt kaum einen spannenderen Ort um QRV zu sein. Denn auf der Brücke ist meistens was los. Zudem sind Brücken ideal, um Antennen zu bauen: Der OM lässt einfach seinen Draht baumeln. Das Brückengeländer - häufig aus Metall - wirkt als Gegengewicht. Das ist dann so eine Art umgedrehte T-Antenne. Und da Brücken in der Regel ziemlich hoch sind, hat auch jede Menge Draht Platz.
Jeden Monat frühstücken sie gemeinsam. In Baunatal gibt es eine muntere Herrenrunde, die sich regelmäßig trifft, frühstückt und sich weiterbildet. Sie hat durch uns vom Amateurfunk erfahren und wollte darüber besser Bescheid wissen. So sind dieses Mal Funkamateure zum "Männerfrühstück" eingeladen und berichten über ihr interessantes Hobby
Martin ist Antennen-Mann. DK7ZB. Fast so bekannt wie G5RV und W3DZZ. Er baut Antennen. Mit Fachwissen und Geschick. Antennen, die wirkungsvoll sind, bezahlbar und funktionieren. Martin hat viele Artikel geschrieben. Sein Wissen kann er anderen lebendig vermitteln. Er ist gefragt bei allen Funkern. Wir haben ihn eingeladen zum Seminar. Und er zeigt uns, wie es geht. Zwei Schwerpunkte: Leichtbau Yagis für die UKW-Bänder und Antennen für den Low-Band-Betrieb. Dankbare Zuhörer und Mitmacher.
Silvio ist Blogger. IT-Mensch, Familienvater und Funkamateur. DM9KS. Mitte Oktober fährt er quer durch Deutschland. Auf der Suche nach Partnern für SOTA und "OV-Treffs" landet er für zwei Tage bei uns Funkamateuren.
Wer morsen kann, ist fein raus. Morsen lernen hat drei Stufen: üben, üben, üben. Virtuosität in CW ist keine Frage des Talents. Disziplin und Beharrlichkeit entscheiden über den Erfolg. Zunächst muss man die Zeichen lernen, dann auf Tempo kommen und schließlich kommt der Spaß beim Funken. Das geht nicht über Nacht. Und voran geht es nur, wenn man sich täglich eine Übungsphase einrichtet.
SOTA oder GMA. Hauptsache Wandern, Funken und Geselligkeit. Treffpunkt Wanderparkplatz. Gemeinsam geht es durch Felder und Wälder. Ziel sind Berge, Aussichtspunkte (und Gasthäuser). Immer auf der Suche nach geeigneten Antennenmöglichkeiten und bequemen Plätzchen zum Funken.
Telegrafisten schalten ihren Sender nur ein und aus. Mit der Morsetaste. In einem normalen QSO schaltet die Taste so etwa 500 bis 1000 mal. Der Funkamateur muss die Kontaktflächen an der Morsetaste hin und wieder reinigen und auch die Mechanik justieren und gangbar halten.
Unterwegs und draußen sind kleine Transceiver gefragt. Auch der KX3 spielt überall mit. Auf der Radtour, im Ferienhaus, im Wald, auf Berg oder Boot, auf der Parkbank, der Terrasse oder im Gartenhäuschen. Für eine kleine Antenne ist überall Platz und CW geht immer. Der kleine von Elecraft macht aber auch ein gutes SSB-Signal. Durchdringend und mit guter Modulation. Charly hat sich mit den Einstellungen viel Mühe gegeben und gibt seine Erfahrungen gern weiter.

Mehr anzeigen