Wer morsen kann, ist fein raus. Morsen lernen hat drei Stufen: üben, üben, üben. Virtuosität in CW ist keine Frage des Talents. Disziplin und Beharrlichkeit entscheiden über den Erfolg. Zunächst muss man die Zeichen lernen, dann auf Tempo kommen und schließlich kommt der Spaß beim Funken. Das geht nicht über Nacht. Und voran geht es nur, wenn man sich täglich eine Übungsphase einrichtet.
SOTA oder GMA. Hauptsache Wandern, Funken und Geselligkeit. Treffpunkt Wanderparkplatz. Gemeinsam geht es durch Felder und Wälder. Ziel sind Berge, Aussichtspunkte (und Gasthäuser). Immer auf der Suche nach geeigneten Antennenmöglichkeiten und bequemen Plätzchen zum Funken.
Jeden Monat frühstücken sie gemeinsam. In Fuldabrück gibt es eine muntere Herrenrunde, die sich regelmäßig trifft, frühstückt und sich weiterbildet. Sie hat vom Amateurfunk erfahren und möchte besser Bescheid wissen. So sind dieses Mal Funkamateure zum "Männerfrühstück" eingeladen und werden über ihr interessantes Hobby berichten. Und frühstücken werden sie natürlich auch.
Telegrafisten schalten ihren Sender nur ein und aus. Mit der Morsetaste. In einem normalen QSO schaltet die Taste so etwa 500 bis 1000 mal. Der Funkamateur muss die Kontaktflächen an der Morsetaste hin und wieder reinigen und auch die Mechanik justieren und gangbar halten.
Unterwegs und draußen sind kleine Transceiver gefragt. Auch der KX3 spielt überall mit. Auf der Radtour, im Ferienhaus, im Wald, auf Berg oder Boot, auf der Parkbank, der Terrasse oder im Gartenhäuschen. Für eine kleine Antenne ist überall Platz und CW geht immer. Der kleine von Elecraft macht aber auch ein gutes SSB-Signal. Durchdringend und mit guter Modulation. Charly hat sich mit den Einstellungen viel Mühe gegeben und gibt seine Erfahrungen gern weiter.
Zum nächsten Antennenseminar laden die Funkamateure herzlich ein. 20. Oktober 2018 ab 10 Uhr in Wichte. Wir wollen den Tag mit Martin Steyer verbringen (DK7ZB). Der Schwerpunkt liegt dieses Mal auf Antennen für die längeren Kurzwellenbänder. Vor allem für 160m.
Gewinn, Richtwirkung und ein hohes Vor/Rückverhältnis zeichnen eine gute Yagi aus. Egal ob selbst gebaut oder gekauft, die Werte sind interessant. Klar kann man den Herstellerangaben vertrauen. Aber selber messen ist besser. Heinz, DK4EI, hat das mal gemacht und beschreibt seine Versuchsanordnung.
Sie sind wieder unterwegs. Unsere SOTA-Weltmeister 2017. Sigrid und Harry wandern durch den Schwarzwald. Sie begegnen anderen Funkamateuren. Sie funken gemeinsam. Sie lernen sich persönlich kennen.
Funkamateure treffen sich, und die HNA berichtet. Dieses Mal finden wir uns in der Ausgabe der HNA von Bad Hersfeld.
160 km Wanderstrecke. Und die kleine Hosenknopf-Morsetaste darf mit. In mehreren Etappen auf dem Panoramaweg rund um Kassel. Wandern über alle Höhenzüge, die das Kasseler Becken umgeben. Ein Höhenunterschied von insgesamt 3008 Metern. Fast alle SOTA- und GMA-Punkte kann man befunken. Ahle Worschd und Musdenwecken müssen in den Rucksack. Dazu der QRP-Transceiver, Akku und Antenne.

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