Wir funken gern. Über kleine und große Distanzen. Und regelmäßig treffen wir uns auch persönlich. Montags um 19 Uhr in Baunatal und einmal im Monat zum Stammtisch. In gemischte Runde, oft mit Bezug zum Amateurfunken. So machen wir das. Einmal im Monat. Im neuen Jahr treffen wir uns dazu in Fuldabrück. Im Restaurant Kupferkanne ist am 29. Januar 2019 für uns reserviert.
36.000 km hoch fliegt er. Und 14.660 Km/h schnell. In 24 Stunden rund um die Erde. Die dreht sich mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit. Und so kommt es, dass der Satellit Es’hail-2 (P4-A) von der Erde aus gesehen am Himmel scheinbar stillsteht. So wie unser TV-Satellit Astra. Geostationär nennt man die Umlaufbahn. Wer mit ihm funken will, braucht weder Auf- noch Untergangszeit zu wissen und muss auch nicht mit Frequenz-Sprüngen durch Dopplereffekte zu rechnen.
Hinterm Horizont gehts weiter, und dort treffen wir besonders interessante Funkpartner. Außerhalb der Gemeinde, außerhalb unseres Landes. Politische Grenzen stoppen unsere Funkwellen nicht. Eine wertvolle Sache. Lasst sie uns nutzen. DX meint Verbindungen über große Distanz. Alles relativ. Die Einen denken an Übersee, andere eher europäisch und mancher ist froh, überhaupt den Kumpel im Nachbardorf zu erreichen. Wir sind eher kleine DXer.
Die Orangerie in Kassel. Symmetrie als ästhetisches Konzept der Architektur. - Symmetrische Antennen sind gleichwohl ästhetisch. Der symmetrische Transport elektrischer Energie hat sich bewährt. Auf der Empfängerseite wird das Nutzsignal durch Differenzbildung zwischen beiden Signalleitern gewonnen. Wenn die Impedanzen stimmen, heben sich die Störungen (nahezu) auf.
Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2019. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs "Funkamateure", das mit seiner starken Besatzung bereits 6 Jahre unterwegs ist, um fremde Galaxien zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringen die Funkamateure in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. - So ähnlich beginnt die Fernseh-Serie „Raumschiff Enterprise“. Und so ähnlich erleben die Funkamateure den Neujahrstag 2019.
Unser Wunschzettel ist klein. Wir wünschen uns Zeit. Zeit zum Freuen und zum Lachen. Zeit für unser Hobby, Zeit für Geselligkeit und Zeit zum Verschenken. Außerdem steht der Wunsch nach Gesundheit ganz oben auf dem Zettel. Und allen Freunden und Bekannten wünschen wir das auch.
Das Rauschen nimmt zu. Funkamateure können ein Lied davon singen. Sie haben ganz schlaue Techniken entwickelt, mit denen sie sogar noch unter dem Rauschen miteinander funken können. Aber besser ist es, die Rauschquellen zu beseitigen. Klar: Das ist wie mit dem Unkraut im Garten. Eins rausreißen und drei wachsen nach. Ein Dauerjob. Erfolg unsicher. Aber deshalb aufgeben?
Peter und Ralf sind Marinekameraden. DL8FBI und DL1ZAL. Als Funkamateure sind sie im Marine-Verein Spezialisten für Funk. Für Telegrafie-Funk. Und das machen sie gerne und mit Leib und Seele. Sie gehören zu den Funkern des Deutschen Marinebundes. Von Laboe aus sind sie QRV unter DK0DMB. Aber man findet sie nicht nur dort. Sie sind überall, wo Leuchttürme stehen und wo telegrafiert wird.
In Dortmund da ist AFU-Markt. So ähnlich singt Katja Ebstein. Da muss ein Mann doch hin. Das ist über 40 Jahre her. Auch der AFU-Markt wird älter. Flohmarkt-Sachen wie Besucher. Und wir sind auch da. Unsere Beute: ein Winkelstecker SMA (m) auf BNC (w). Den hatten wir noch nicht. Dei didl didl di dam, dei didl didl di deit.
Verbindungen aus nur "5nntu " sind nicht unser Ding, und Standard-QSOs sind auf Dauer ermüdend. Ein bisschen ausfühlicher darfs also schon sein, sonst könnten wir ja gleich FT8 machen. Aber irgendwann muss ein QSO mal zu Ende sein. Wenn alles gesagt ist, zum Beispiel. Wer dann einfach weitermacht, fällt auf. Zahlreiche SSB-Runden auf 80m zeigen diese Problematik. Aber es gibt auch andere Gründe Schluss zu machen.

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