Was für die einen das Jodeln, ist für die anderen das Funken. Worked All States oder kurz WAS ist ein Diplom der ARRL. Wir Funkamateure können es uns verdienen. Dazu müssen wir mit Freunden funken in jedem der 50 Staaten der USA. Beim Contest ist das Punktesammeln leichter.
Funkamateure in geostationärer Umlaufbahn. Es'hail-2 ist in Betrieb. Oder Qatar Oscar 100 (QO-100), wie er genannt wird. Empfänger im Web stehen bereits zur Verfügung.
Was wir so funken ist öffentlich. Wie Rundfunk. Was Funkamateure von sich geben, darf jede(r) hören. Wissen das eigentlich die OM in den 80m-Runden oder auf den 2m-Relais? Da hören ihnen ziemlich viele Leute zu. Und manche zeichnen auf und werten aus. Das Ergebnis sind Datenbanken, die über alle Funkbewegungen informieren. Jeder Pieps wird registriert, aufbewahrt und statistisch ausgewertet. Wer sein Rufzeichen nennt, schreibt oder morst, wird erfasst. Ob er es weiß oder will, fragt niemand.
2019. Das Jahr ist noch jung und hat noch viel Platz im Kalender. Smartphone, Notebook oder Notizbuch. Wir machen Termine. Viele Leute, viele Interessen. Das macht die Terminplanung nicht immer einfach. Die Funkamateure haben damit begonnen und einiges schon festgelegt.
Das waren noch Lautsprecher. Im Salon. Aufgestellt in Ohrenhöhe. Exakt. Erst das ergab den vollen Hörgenuss. Keiner dachte je daran, den Lautsprecher in Richtung Decke zu drehen oder auf den Boden. Denn dann klang die Platte leise, dumpf und ganz verschwurbelt.
Wir funken gern. Über kleine und große Distanzen. Und regelmäßig treffen wir uns auch persönlich. Montags um 19 Uhr in Baunatal und einmal im Monat zum Stammtisch. In gemischte Runde, oft mit Bezug zum Amateurfunken. So machen wir das. Einmal im Monat. Im neuen Jahr treffen wir uns dazu in Fuldabrück. Im Restaurant Kupferkanne ist am 29. Januar 2019 für uns reserviert.
36.000 km hoch fliegt er. Und 14.660 Km/h schnell. In 24 Stunden rund um die Erde. Die dreht sich mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit. Und so kommt es, dass der Satellit Es’hail-2 (P4-A) von der Erde aus gesehen am Himmel scheinbar stillsteht. So wie unser TV-Satellit Astra. Geostationär nennt man die Umlaufbahn. Wer mit ihm funken will, braucht weder Auf- noch Untergangszeit zu wissen und muss auch nicht mit Frequenz-Sprüngen durch Dopplereffekte zu rechnen.
Hinterm Horizont gehts weiter, und dort treffen wir besonders interessante Funkpartner. Außerhalb der Gemeinde, außerhalb unseres Landes. Politische Grenzen stoppen unsere Funkwellen nicht. Eine wertvolle Sache. Lasst sie uns nutzen. DX meint Verbindungen über große Distanz. Alles relativ. Die Einen denken an Übersee, andere eher europäisch und mancher ist froh, überhaupt den Kumpel im Nachbardorf zu erreichen. Wir sind eher kleine DXer.
Die Orangerie in Kassel. Symmetrie als ästhetisches Konzept der Architektur. - Symmetrische Antennen sind gleichwohl ästhetisch. Der symmetrische Transport elektrischer Energie hat sich bewährt. Auf der Empfängerseite wird das Nutzsignal durch Differenzbildung zwischen beiden Signalleitern gewonnen. Wenn die Impedanzen stimmen, heben sich die Störungen (nahezu) auf.
Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2019. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs "Funkamateure", das mit seiner starken Besatzung bereits 6 Jahre unterwegs ist, um fremde Galaxien zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringen die Funkamateure in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. - So ähnlich beginnt die Fernseh-Serie „Raumschiff Enterprise“. Und so ähnlich erleben die Funkamateure den Neujahrstag 2019.

Mehr anzeigen