Rückkopplung

Wer weiß noch wie das geht? Wie man ein Radio mit Rückkopplung bedient? Funkamateure haben das drauf. Das Signal von der Antenne wird verstärkt und auf den Eingang zurückgekoppelt. Das macht den Empfänger empfindlich. Bei stärkerer Rückkopplung beginnt das System zu schwingen. Ähnlich wie bei einer überdrehten Mikrofonanalage. Die Rückkopplung bildet den Oszillator zur Überlagerung der Empfangsfrequenz. So lassen sich CW-Signale hörbar machen und SSB-Signale demodulieren. Die Einstellerei ist am Anfang ziemlich fummelig, aber nach ein bisschen Übung sehr praktisch. Mit wenigen Bauteilen hat man ein brauchbares Kurzwellen-Radio. Pascal hats gebaut. Seine erste Lötübung war erfolgreich. Da ist er auch ein bisschen stolz. Jetzt kann er auf der Kurzwelle schon mal reinhören. Neben Rundfunkstationen findet er Signale von Funkamateuren. Von den Gesprächsrunden auf 80m ist er weniger begeistert, aber er interessiert sich jetzt für Morsezeichen; möchte das vielleicht lernen. Und da ist er bei den Funkamateuren ja gut aufgehoben. Auch eine Form der Rückkopplung.

 

Ötzi-Alarm - jetzt auch mit 60m-Band

Wer Freunde treffen will, muss über die Bänder kurbeln, und hören, ob zufällig einer CQ ruft. Das ist ziemlich lästig. Besonders in CW. So verabreden sich viele auf einer bestimmten Frequenz zu einer bestimmten Zeit, um sich nicht zu verpassen. Das war bis gestern so. Heute meldet der PC per Klingelton, wenn einer der Kumpels irgendwo CQ ruft. Er zeigt auch gleich die Frequenz an. Man kann hindrehen und ihn anrufen.  Heute gibts Ötzi-Alarm.  Jetzt auch mit 60m-Band.  mehr >> 

 

Spitze Ohren

Elecraft KX1, Palm Pico-Paddle
Elecraft KX1, Palm Pico-Paddle

Das Leben ist zu kurz für QRP. So sagen manche. Wir finden das nicht. Das schönste Funken fängt mit einem heißen Lötkolben an. QRP-Geräte bauen wir selbst. Sie kommen in den Rucksack und gehen mit auf den SOTA-Berg. Sie müssen leicht sein, wenig Strom verbrauchen und notfalls auch mal den Weidezaun anpassen können. QRP-Conteste sind die Feuerprobe. Oft sind die Signale sehr leise. Es geht lange hin und her, bis alle nötigen Daten sicher im Log sind. Man braucht einen Lötkolben, gute Betriebstechnik und spitze Ohren.

 

Frische Luft im neuen Jahr

Ralf DL1EL, Roland DK4RX, Claudia, Sigrid DL2FAZ, Harry DF7FX
Ralf DL1EL, Roland DK4RX, Claudia, Sigrid DL2FAZ, Harry DF7FX

Kalt wars. Aber nach feucht-fröhlicher Silversternacht macht ein Spaziergang den Kopf wieder frei. Und frische Luft haben wir in Kassel genug. Zum Beispiel im Bergpark Wilhelmshöhe. Leider war die Gruppe nur klein. Viele konnten diesmal nicht mitkommen wegen Husten, Schnupfen, Heiserkeit, kaputten Füßen, Urlaubsreisen und Familienbesuchen. Doch der harte Kern hat für das neue Jahr schon mal gut durchgeatmet und sich anschließend gestärkt in FischerS Restaurant.

 

Ein gutes neues Jahr

Wenn die stille Zeit vorbei ist, dann wird es auch endlich wieder ruhiger. - Das haben wir von Karl Valentin gelernt.

Ein gutes und ruhiges neues Jahr wünschen wir allen Funkamateuren. Wir wünschen Gesundheit und viele schöne Momente bei unserem Hobby. Die Funkamateure beginnen das neue Jahr gleich mit einem gemeinsamen Spaziergang im Bergpark Wilhelmshöhe. Für das neue Jahr gibt es schon viele Termine, die dringend einer Planung und Buchführung bedürfen. Zum Beispiel Conteste, Messen, Tagungen, Fahrten und vieles mehr. Der bekannte Verlag Funkamateur stellt uns einen passenden Kalender zum Download zur Verfügung. Das neue Jahr kann kommen. Zum Kalender_>>

 

Das war unser Jahr 2016

Die MUF schwächelt

Was ist nur mit der Kurzwelle los? Die Bedingungen sind mies. Die Feldstärken sind zeitweise so winzig, dass man ständig um die Verbindung fürchten muss. Sked-Partner, die sonst mit 20 dB über S9 ankommen, versinken im Rauschen, und von den SOTA-Gipfeln erreichen wir bei Glück grade mal die notwendigen vier QSO-Partner. Schwere Zeiten für QRP. Schuld ist die schwache Sonne. Sie bringt die Ionosphäre nicht auf Schwung. Die höchste brauchbare Frequenz (MUF) sinkt auf Werte von unter 3 MHz. Dann ist auf auf 80 m innerhalb Deutschlands nichts mehr möglich. Wer passende Antennen hat, flüchtet auf 160 m. Die Tabelle zeigt die Situation vom 16.12.16 um 17:45 UT. Die MUF liegt bei 2,1 MHz. Wer auf 3,6 MHz funkt, ist erst nach 1000 km hörbar. Bis dahin: tote Zone. Anders gesagt am Beispiel der dritten Zeile: Wer innerhalb von 200 km zu hören sein will, müsste eine Frequenz unter 2,8 MHz wählen. Nur wenn in der ersten Zeile neben der Null eine MUF von mehr als 3,8 MHz steht, dann kann man in DL auf 80 m gut funken. Hier ist die aktuelle MUF-Tabelle. Und wer sich für ein vereinfachtes Modell der Zusammenhänge interessiert, sollte sich dieses Video ansehen.