Sommernachts-Open-Air. Ein Traum. Sommernachtstraum. 35.000 treffen sich auf der Karlswiese vor der Orangerie in Kassel. Ein Riesen-Picknick. Dazu Musik vom Staatsorchester Kassel. Einige Funkamateure sind wieder mit dabei. Sie genießen die Atmosphäre mit vielen netten Menschen, hören Musik und tafeln festlich. Der Mambo aus der West Side Story mit einer eindrucksvoller Light Show bilden den Höhepunkt.
Morsen ist Kulturerbe. Für viele von uns aber nur Buchstabensalat. Wir kennen die Zeichen. Haben sie irgendwann mal gelernt. Doch mit dem Tempo auf den Bändern kommen wir nicht richtig klar. Das geht uns zu schnell. Wir sind aus der Übung. Experten sagen: "Morsen ist wie Musik, und wer Musik machen will, muss üben." Das sehen wir ein und arbeiten daran. Einmal pro Woche für ein Stündchen wollen wir unsere inneren Schweinehunde gemeinsam überwinden und Morsen üben.
Wasserlöcher sind Oasen des Lebens. Pilgerort und Treffpunkt wilder Tiere. Wer sie sehen, hören, fotografieren oder fressen will, muss einfach dort lauern. Viele haben feste Zeiten und tauchen regelmäßig auf. Und mit den Funkamateuren ist das genauso. Sie treffen sich oft auf bestimmten Frequenzen. Je nach Betriebsart, Morsetempo, Sendeleistung oder Bauform ihrer Morsetaste.
Oben das Staubecken von Waldeck 1 mit 700.000 Kubikmetern Wasser und unten die Funkamateure der Region. Sie treffen sich am Peterskopf. Gemütlich. Zum Plaudern, zum Beisammensein. Die Freunde aus Bad Wildungen haben eingeladen und uns freundlich empfangen.
Wenn bei uns die Sonne untergeht, dann geht sie woanders grade auf. Oder umgekehrt. Die schmalen Streifen auf der Erde zwischen Dunkelheit und Sonnenaufgang bzw. zwischen Abenddämmerung und Dunkelheit nennt man Greyline. Dauer und Verlauf sind abhängig von der Jahreszeit. Auf diesen Strecken sind auf den unteren Kurzwellen-Bändern besonders große Reichweiten möglich. Augen auf bei FT8. Es lohnt sich.
50 MHz ist das Magic Band. Immer gut für Zauberei und Überraschungen. Vor ein paar Tagen treffe ich Tim, DK5OH, auf 50 Mhz. Wir schauen, was die Bedingungen auf 50 MHz machen und halten ein Schwätzchen. Plötzlich bemerken wir beide ein sehr starkes Signal ein paar Kilohertz unter unserer Frequenz. Wir denken ganz allein auf 50 MHz zu sein, aber nein!
Bestes Sommerwetter. Mitten im Juli. IARU World-Championship. Die Funkamateure treffen sich am Badesee zur Contest-Schlacht. Da geht es um die Weltmeisterschaft. Im Funken. Nein wir Funkamateure haben da keine Chancen auf vordere Plätze, aber mitmachen ist uns wichtig. An Angelruten ziehen wir unsere Antennen hoch.
Die Webseite der Funkamateure hat jetzt einen RSS-Feed. Wir haben das eingerichtet, weil viele unserer Leser danach fragten. Es ist einfach praktisch, wenn neue Nachrichten automatisch zugestellt werden und man nicht mehr selbst täglich die Webseite nach aktuellen Artikeln durchsuchen muss.
Darauf haben wir gewartet: Warmes Wetter, Sonnenschein, abends lange draußen sein. Wenn es den Sommer nicht gäbe, man müsste ihn erfinden. Die Funkamateure sind mit dem Fahrrad unterwegs in Nordhessen. Oder zu Fuß.
Robert baut Sperrkreise an die richtigen Stellen. Durch die Induktivitäten wird der Draht deutlich kürzer als 20m und ist über den Trafo betrieben auf allen drei Bändern gut in Resonanz. Ralf und Martin probieren die Antenne aus.

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